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Int. Musikmesse

Frankfurt 2012

Akkorde und Akkordtöne bestimmen

Akkorde bestimmen und alle Akkordtöne kennen: einfach sehen, lernen, üben und trainieren. Welche Dreiklänge, Vierklänge, Jazzakkorde passen und gehören zusammen? Harmonielehre und Musiktheorie effektiv und sogar ohne ein Lehrbuch lernen und die Zusammenhänge verstehen mit Dem Musiker-Kompass, dem Trainings-Partner zum Üben, Spielen lernen, Transponieren, Improvisieren und Songwriting.

 

Die Funktionsweise

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Der Musiker-Kompass

lesen, spielen, hören, und vergleichen = verstehen

 

Das ist wirklich einmalig und neu: eine Trainingshilfe für Musiker mit einer unglaublich guten Übersicht zum leichten finden, erkennen, bilden und bestimmen und lernen einzelner Akkordtöne, Akkorde, Dreiklänge, Vierklänge, Jazzakkorde Mehrklänge oder Powerchords. Welche Harmonien passen und gehören zusammen und was klingt gut? Ganz einfach am Musiker-Kompass finden, ablesen und verstehen! Und das Beste: durch simples Ablesen, spielen, hören und vergleichen lernen kleine und große Musikanten auf unbeschwerte Weise Musiktheorie und Harmonielehre.

 

Tipp:

Der MK dient auch als wertvolle und zeitsparende Hilfe beim raushören von Akkorden eines Musikstückes: SONGS, TÖNE & AKKORDE RAUSHÖREN

 

Doch wie entstehen Akkorde, welche verschiedenen Akkord-Typen gibt es, welche Akkorde gehören zusammen, welche Akkorde passen zu meiner meiner Tonart, wie erkenne ich die einzelnen Töne eines Akkordes und wie weit liegen diese Töne voneinander entfernt? Sobald die Tonart meines Liedes bekannt ist, kann ich nach einer einzigen Einstellung am Musiker-Kompass mit einem Blick alle diese Fragen beantworten. Sehen wir uns doch mal an, wie das am MK gelingt.

 

Akkord-Aufbau: drei verschiedene Dreiklänge

Die wichtigsten Akkorde sind Stufen-Akkorde, welche aus mindestens drei und maximal sieben verschiedenen Tönen bestehen können. Sie entstehen durch Terzschichtung.

 

Ein nun von uns beliebig ausgewählter (Farb-) Ton bestimmt gleichzeitig den Namen des Akkordes. Für den zweiten Ton (Terzton) gehen wir jetzt im Uhrzeigersinn zwei Farben (oder zwei Stufen bzw. zwei römische Ziffern) weiter. Wir überspringen also einen Ton bzw. eine Farbe in der Tonleiter-Reihenfolge! Beim dritten Ton des Dreiklangs (Quintton) gehen wir genauso vor, wir nehmen wieder den übernächsten Ton bzw. die übernächste Farbe bzw. die übernächste römische Ziffer/Stufe.

 

Zum Bilden von unterschiedlichen Harmonien am MK ist es hilfreich, wenn man weiß, welche HALBTONABSTÄNDE zwischen den Akkordtönen einzuhalten sind. Beispiel für Dur-Dreiklänge: x+4+3

  • Platzhalter "x" steht für den Grundton
  • +4: vom Grundton 4 Halbtöne (HT) weiter (große Terz) liegt der Terzton
  • +3: vom Terzton 3 HT weiter (kleine Terz) liegt der Quintton

Wir unterscheiden bei den Stufen-Akkorden drei unterschiedliche Grundklänge beim Akkord-Aufbau. Dies liegt daran, daß die einzelnen Töne strukturbedingt (Ganzton- und Halbton-Abstände bei Tonleitern!) unterschiedlich weit voneinander entfernt liegen können.

  • Stufe I: Dur-Akkord (x+4+3)
  • Stufe II: Moll-Akkord (x+3+4)
  • Stufe III: Moll-Akkord
  • Stufe IV: Dur-Akkord
  • Stufe IV: Dur-Akkord
  • Stufe VI: Moll-Akkord
  • Stufe VII: verminderter Akkord (x+3+3)

 

Dreiklänge finden, bestimmen, lernen und verstehen

Akkorde und Akkordtöne bestimmen: Dreiklänge

Akkorde und Akkordtöne bestimmen: Dreiklänge

 

 

Durch übereinander legen von Terzen (Terzschichtung) können wir auf jeder der 7 Stufen Akkorde bilden. Akkorde bestehen aus mindestens drei Tönen, die gleichzeitig gespielt werden.

 

Akkordtöne am MK-Farbrad lesen:

der übernächste Farb-Ton zeigt den nächsten Akkordton

 

Unser Beispiel im obigen Bild zeigt den Dur-Dreiklang C-Dur auf der ersten Stufe in der Tonart C-Dur:

  • rot/I · Grundton "c"
  • hellgrün/III · Terzton "e"
  • grün/V · Quintton "g"

Dreiklänge einfach finden, bestimmen, lernen und verstehen - mit dem Musiker-Kompass gelingt es sofort.

 

Akkord-Aufbau: vier verschiedene Vierklänge

Stufen-Vierklänge werden auf die gleiche Weise gebildet. Wir nehmen einen Stufen-Dreiklang und setzen einen vierten Ton oben drauf. Nicht vergessen: vom dritten Ton aus wieder einen Tonleiter-Ton (am MK-Farbrad eine Farbe) überspringen! Stufen-Vierklänge sind typische "Jazz-Akkorde" und klingen, an der richtigen Stelle verwendet, richtig gut.

 

Hier alle Akkord-Strukturen der Stufen-Vierklänge, es gibt vier verschiedene Arten im Akkord-Aufbau:

  • Stufe I: major7-Akkord (x+4+3+4)
  • Stufe II: moll7-Akkord (x+3+4+3)
  • Stufe III: moll7-Akkord
  • Stufe IV: major7-Akkord
  • Stufe V: Dur7-Akkord (x+4+3+3), wichtigster Vierklang
  • Stufe VI: moll7-Akkord
  • Stufe VII: moll7/b5-Akkord (x+3+3+4), "halbvermindert"

 

wichtig!

Wenn man vom Vierklang der fünften Stufe (Dur-7-Akkord) den Grundton weglässt, erhält man den verminderten Dreiklang der siebten Stufe! So gesehen hat auch die Siebte Stufe (Farbrad: braune Farbe) einen verwandten Akkord: den Dominant-Sept-Akkord der fünften Stufe!

Vierklang - es gibt noch eine fünfte Sorte

Es gibt noch einen weiteren wichtigen Vierklang, der jedoch einen tonleiterfremden Ton enthält: der verminderte Sept-Akkord. MK-Formel: x+3+3+3

 

Sieht man sich diesen Akkord, der aus lauter kleinen Terzen besteht, mal etwas genauer an (am MK bildet er optisch eine Kreuzform), kann man schnell erkennen, daß es im Prinzip nur drei dieser Akkorde geben kann, die aber jeweils vier unterschiedliche Namen haben müssen! Die Rechnung geht also auf: 3x4=12, soviele gibt es ja von jeder anderen Akkord-Struktur.

  • Cverm.   =   D#verm./Ebverm.   =    F#verm./Gbverm.   =    Averm.
  • C#verm./Dbverm   = Everm.   =   Gverm.   =   A#verm./Bbverm.
  • Dverm.   =   Fverm.   =   G#verm./Abverm.   =   Hverm.

 

Vierklänge bestimmen, lesen, lernen und verstehen

Akkorde und Akkordtöne bestimmen: Vierklänge und Mehrklänge

Akkorde und Akkordtöne bestimmen: Vierklänge und Mehrklänge

 

 

Durch eine zusätzliche Terzschichtung bei einem stufeneigenen Dreiklang erhalten wir einen Stufen-Vierklang.

 

Und natürlich wieder beachten, damit es klappt:

übernächster Farb-Ton ist nächster Akkordton

 

Unser Beispiel:

der em7-Vierklang auf der Stufe III in der Tonart C-Dur (rot/I steht auf "c"):

  • hellgrün/III · Ton "e"
  • grün/V · Ton "g"
  • braun/VII · Ton "h"
  • hellgelb/II · Ton "d"

Vierklänge einfach bestimmen, lesen, lernen und verstehen - der MK wurde dafür gemacht.

 

Mehrklänge finden, bestimmen, lernen und verstehen

Wenns mal ein bisschen mehr sein darf:

Fünf-, Sechs- und Siebenklänge lesen wir am MK mit der gleichen Technik. Mehrklänge vermitteln, wenn sie ein Komponist gekonnt einsetzt, mitunter sehr intensive Hör-Erlebnisse, finden aber seltener Verwendung. Und ein Tick zuviel des Guten kann da manchen Durchschnitts-Hörer schon ziemlich beanspruchen.

 

Also, keine Angst vor Experimenten!

Weil's so einfach ist, nehmen wir doch gleich mal einen Siebenklang:

 

Zum Beispiel der Stufen-Siebenklang auf der 1. Stufe C-Dur: c-e-g-h-d-f-a, (Akkord-Symbol Cmaj7/9/11/13). Man glaubt es kaum, aber hier hören wir alle 7 Töne der C-Dur-Tonleiter gleichzeitig, aber schön terzweise verteilt über zwei Oktaven. Der Akkord könnte beispielsweise als besonders intensiver Schlußakkord Verwendung finden.

 

Die Reihenfolge c-d-e-f-g-a-h hingegen klingt furchtbar, ein absolutes "no-go", ein Mega-Cluster.

Nicht als Schlußakkord, sondern um mittendrin richtig Spannung aufzubauen (die aber gleich wieder eine unbedingte Auflösung verlangt), könnte hingegen ein C7/9/11/13 eingebaut werden. Im Vergleich zum vorher genannten Siebenklang mit einer winzigen Veränderung ausgestattet, also mit der kleinen anstatt der großen Septime ("h" anstatt "b). Natürlich hätten wir dann bei C-Dur diesen einen tonleiterfremden, aber eben spannungsgeladenen Ton dabei. Allerdings wäre bei F-Dur exakt dieser Akkord der astreine Stufen-Siebenklang der Stufe V: c-e-g-b-d-f-a: so klein ist die Welt!

 

Mehrklänge einfach finden, bestimmen, lernen und verstehen - mit dem Musiker-Kompass gelingen sogar schwerere Aufgaben spielend leicht.

 

Tipp:

Die wichtigsten drei Töne eines mehrstimmigen Akkordes mit vier oder noch mehr Tönen sind immer Grundton, Terzton und Quintton. Notierte mehrstimmige Akkorde klingen keineswegs falsch, wenn sie nicht komplett, sondern ohne Erweiterungstöne, also als reiner Stufen-Dreiklang gespielt werden. Lediglich geschulte Musik-Hörer hören dann nicht den vollständig beabsichtigten Klang.

 

Powerchords finden, bestimmen, lernen und verstehen

Sie heißen zwar Powerchords (PC), ganz so, als wären es Super-Akkorde mit vielen Tönen. Doch das Gegenteil ist der Fall, denn sie bestehen nur aus zwei Tönen. Die entsprechen praktisch nur dem Grundgerüst eines Dur- bzw. Moll-Akkordes.

 

Die Merkmale eines Powerchords:

  • Grundton (=Name des PC)
  • Quintton
  • KEIN Terzton
  • KEINE Akkorderweiterungen

 

Kein Rock-Gitarrist kommt ohne PC's aus, die er gerne mit fetten Lead-Sounds anreichert. Daher kommt auch der Begriff Power, da solche Gitarrenspuren sehr volle Klänge produzieren. Ein Terzton und auch jeder weitere Ton würde hier nicht nur stören, sondern den Sound sehr matschig und undifferenziert andicken.

 

Wir erinnern uns: der Terzton bestimmt, ob es sich um einen Dur- oder Moll-Akkord handelt. Da hat es ein Gitarrist richtig gut, da er nicht zwischen Dur und Moll zu unterscheiden muß. Desweiteren braucht er keinerlei Akkord-Erweiterungen beachten (Mehrklänge). 

Damit ausdrücklich darauf hingewiesen werden kann, daß ohne Terzton gespielt werden soll, gibt es für den Powerchord sogar ein eigenes Akkord-Symbol. Beispielsweise "C5" für die Töne "c" und "g", also ohne "e" bei einem C-Dur-Akkord bzw. "es" bei einem c-Moll-Akkord.

 

Ein PC wird auch in der Umkehrung gespielt, bei C5 also: g+c.

 

Powerchords einfach finden, bestimmen, lernen und verstehen - für den MK kein Problem.

 

Akkord-Umkehrungen finden, bestimmen, lernen und verstehen

Ein Akkord kann in so viel unterschiedlichen Stellungen (Reihenfolge der Töne) auftreten, aus wieviel Tönen dieser besteht. Ein Dreiklang kann demnach in drei unterschiedlichen Stellungen gespielt werden:

  • Grundstellung: Grundton+Terz+Quinte (Grunddreiklang)
  • 1. Umkehrung: Terz+Quinte+Grundton (Sextakkord)
  • 2. Umkehrung: Quinte+Grundton+Terz (Quartsextakkord)

Die unterschiedlichen Stellungen von Vierklängen, am Beispiel eines Dur-7-Akkordes:

  • Grundstellung: Grundton+Terz+Quinte+Septime (Septakkord)
  • 1. Umkehrung: Terz+Quinte+Septime+Grundton (Quintsextakkord)
  • 2. Umkehrung: Quinte+Septime+Grundton+Terz (Terzquartakkord)
  • 3. Umkehrung: Septime+Grundton+Terz+Quinte (Sekundakkord)

 

Die jeweils richtigen Akkord-Umkehrungen finden, bestimmen, lernen und verstehen: am Musiker-Kompass lesen Musiker auf einfachste Weise die richtige Reihenfolge der Töne. Wir müssen dabei beim Ablesen am MK nur aufpassen, daß wir mit dem richtigen Ton als Grundton beginnen. Also: ein bisschen üben und es läuft wie geschmiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

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AKKORDE FINDEN & LESEN AN DER UHR